Die Amalfiküste
22. April 2010 
Die Amalfiküste ist an der westlichen Seite des italienischen Stiefels zwischen dem Golf von Sorrent und dem Golf von Salerno zu finden. Dieser Küstenabschnitt definiert sich vor allem durch die kleinen, von einer schmalen gewunden Straße verbundenen, Örtchen, die sich hier scheinbar an die schroffen Steilhänge schmiegen, um nicht ins Wasser zu stürzen. Aufgrund dieser spektakulären Bauweise wurde die Amalfiküste auch in die Liste des UNESCO Weltkulturerbes aufgenommen.
Das Klima ist mediterran, mit heißen Sommern, die jedoch durch steten Wind erträglich sind. Die beliebtesten Reisezeiten sind Mai / Juni und September / Oktober.


Meist beginnt die Reise entlang der Amalfiküste in Positano, welches im westlichen Teil der Küste liegt. Dieser Ort ist vor allem aufgrund seiner terrassierten, zum Meer hin steil abfallenden Stadtarchitektur bekannt. Hier stehen kleine bunte Häuser dicht an dicht. Zwei dunkle Strände laden zum Baden ein.
Verlässt man den Ort, um die weiteren Dörfer entlang der Küste zu erkunden, sollte man die Amalfitana wählen. Diese ca. 30 Kilometer lange Straße gehört zu den schönsten und spektakulärsten Straßen des gesamten Mittelmeerraumes, windet Sie sich doch entlang der Steilhänge an der Küste entlang und bietet so fantastische Aussichten auf die Landschaft und den Golf. Für Wohnwagen und Gespänne ist die Straße gesperrt, da sie sehr schmal und in der Hochsaison sehr stark frequentiert ist. So fährt man an weiteren kleinen Dörfchen vorbei, die allesamt zwischen Fels und Meer gebaut sind.
Nach ein paar Kilometern erreicht man Amalfi, welches früher einen vergleichbaren Status wie Pisa oder Genua hatte und eine große Seemacht war. Zu diesen Zeiten hatte Amalfi 50000 Einwohner. Davon sind heute nur noch ca. 6000 übrig geblieben. Dafür jedoch eine Vielzahl an Touristen, die den Ort als Ganzes, aber auch den Dom oder eine alte Schiffswerft bewundern.

Etwas erhöht im Hinterland von Amalfi liegt Ravello, welches wegen seiner schönen Villen ein Touristenmagnet ist.
Etwas weiter im Osten findet man die nächsten Badeorte. Minori und Maiori verfügen über relativ lange Strände. Jedoch wird man hier eher keinen Badeurlaub verbringen. Die Amalfiküste ist eher für Individualtouristen geeignet, die nicht nur die Küste, sondern ganz Kampanien auf eigene Faust erkunden wollen.