Städte in Kampanien: Neapel

Neapel, die Hauptstadt der Region Kampanien und der Provinz Neapel, liegt in Süditalien am nördlichen Rande des Golfs von Neapel. Mit einer Einwohnerzahl von über 1 Mio. ist sie die größte Stadt in Süditalien und die drittgrößte (nach Rom und Mailand) Italiens. Neapel ist unter anderem dank seiner besonderen Lage als Stadt weltweit berühmt geworden. Sie befindet sich auf halbem Wege zwischen zwei aktiven vulkanischen Gebieten: dem Vesuv und den Phlegräischen Feldern. Die tektonischen und vulkanischen Aktivitäten stellen einerseits für die Einwohner von Neapel eine ständige Bedrohung dar und sorgen anderseits für die Entstehung von Thermalquellen und Bildung von einem besonders fruchtbaren Boden. Neapel ist vermutlich Jahrtausende alt. Es wurde um 750 v. Chr. von den Einwohnern der griechischen Kolonie Kyme gegründet. 80 v. Chr. wurde es vom Römischen Reich einverleibt. Seit 1860 gehört Neapel zu Italien. Die geschichtsreiche Vergangenheit der Stadt hinterließ ein Erbe von zahlreichen historischen Denkmälern und Bauwerken. Die gesamte Altstadt wurde 1995 zum UNESCO-Welterbe erklärt. Eine Vielzahl von Schlössern und Burgen (Castel dell'Ovo, Castel Nuovo, Castel Sant'Elmo) und Kirchen (Duomo San Gennaro, Santa Chiara, San Gregorio Armeno) machen aus Neapel einen kulturellen und historischen Anziehungspunkt. Neapel ist außerdem für seine Küche besonders berühmt. Man meint, dass die neapolitanische Küche die italienischen Küche schlechthin verkörpert. Sie basiert auf drei großen Säulen: Pizza, Pasta und Pomodori. Zahlreiche Restaurants verwöhnen ihre Besucher mit hausgemachten Spezialitäten.

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